Exzess ohne Boden. Balance und Ambiguität in Ovids Tristien

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URI: http://hdl.handle.net/10900/171733
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1717336
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-113060
Dokumentart: PhDThesis
Date: 2027-10-28
Language: German
Faculty: 5 Philosophische Fakultät
Department: Lateinische Philologie
Advisor: Kirstein, Robert (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2023-07-26
DDC Classifikation: 000 - Computer science, information and general works
Keywords: Ovidius Naso, Publius , Tristia , Exil , Gleichgewicht , Ambiguität , Anthropologie , Exilliteratur
License: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

 
Die Dissertation ist im Franz Steiner Verlag erschienen und in der Universitätsbibliothek unter der Signatur 66 A 1712:1 bzw. 66 A 1712:2 verfügbar.
 
In den „Tristien” erscheint Ovids Exil als Zustand „zwischen zwei Welten”, geprägt von Abschied und Verlust, verbunden mit der Notwendigkeit, einen neuen, festen Stand fern der Heimat zu finden. Die Arbeit geht der Frage nach den Dimensionen dieses existenziellen Balanceaktes nach und untersucht, wie es dem Dichter gelingt, sein Leben im „Dazwischen” literarisch zu gestalten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Strategien der Ambiguität, die den Zwiespalt und die Uneindeutigkeit, die mit der Extremerfahrung des Exils verbunden sind, auf einer ästhetischen Ebene zum Ausdruck bringen.
 

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